News Straf- und Verkehrsrecht

Verkehrsunfall – Regulierung nach Gutachten und Reparatur / Anrechnung Werkstattangehörigenrabatt

Der Bundesgerichtshof trifft in der Entscheidung vom 18.10.2011 (VI ZR 17/11) zwei grundlegende Aussagen. Zum einen führt der BGH die bisherige Rechtsprechung fort, wonach es dem Geschädigten eines Verkehrsunfall weiterhin möglich ist, seinen Schaden zunächst auf Basis eines Gutachtens (damit also f...
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Eingestellt am 24.04.2012 von Rechtsanwalt Richard Herber

Fahrt auf dem Hinterrad bei einem Motorrad stellt nicht automatisch ein Verkehrsfeindliches Verhalten dar

Die Fahrt mit einem Motorrad auschlißlich auf dem Hinterad ist nicht automatisch ein verkehrsfremder Eingriff, da kein absichtliches auf die Störung des Straßenverkehrs gerichtetes Verhalten vorliegt.

Auch ein Schädigungsvorsatz oder der Einsatz als Waffe lässt sich nicht automatisch annehmen.

Ric...
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Eingestellt am 13.04.2012 von Rechtsanwalt Felix Schmidt/Fachanwalt für Strafrecht

Grundstücksausfahrt – Verkehrsunfall – Vorrang des fließenden Verkehrs (§ 10 StVO)

Nach § 10 Satz 1 StVO trägt derjenige, der sein Fahrzeug aus einem Grundstück in den fließenden Verkehr einführt, eine gesteigerte Sorgfaltspflicht. Dem fließenden Verkehr ist daher grundsätzlich der Vorrang zu gewähren.

Der Bundesgerichtshof hat in der Entscheidung vom 20.09.2011 (VI ZR 282/10) f...
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Eingestellt am 21.03.2012 von Rechtsanwalt Richard Herber

BGH: Haftungsquote wirkt sich auch auf Gutachterkosten aus

Haftet der Unfallgegner, beispielsweise aufgrund eines Mitverschuldens des Geschädigten, nur zu einer bestimmten Quote für den eingetretenen Schaden, so muss der Schädiger auch die übrigen Schadenspositionen lediglich im Rahmen dieser Quote ersetzen. Der Bundesgerichtshof hat nun (Urteil vom 16.02.2...
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Eingestellt am 19.03.2012 von Rechtsanwalt Richard Herber

Steinschlag durch vorausfahrenden LKW

Grundsätzlich haftet zum Beispiel ein Lkw gem. § 7 Abs. 1 StVG, wenn währen der Fahrt ein Stein von seiner Ladefläche fällt und ein nachfolgendes Fahrzeug beschädigt.

Dem geschädigten Fahrzeug genügt zum Nachweis hierfür, wenn das vorrausfahrende Fahrzeug entwder den Stein aufgewirbelt hat oder abe...
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Eingestellt am 05.03.2012 von Rechtsanwalt Felix Schmidt/Fachanwalt für Strafrecht

Unrechtmäßige Entziehung der Fahrerlaubnis

Aufgrund des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit und des in Führerscheinsachen stets zu beachtenden Beschleunigungsgrundsatzes ist eine vorläufuge Entziehung der Fahrerlaubnis nicht mehr vertretbar, wenn die Tat 2 Jahre zurückliegt.

Ebenso wie die Untersuchungshaft handelt es sich bei der Entzieh...
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Eingestellt am 01.02.2012 von Rechtsanwalt Felix Schmidt/Fachanwalt für Strafrecht

Befangener Richter bei Ordnungswidrigkeit

Besteht ein Richter trotz eines begründeten Entbindungsantrages auf das Erscheinen des Betroffenen in der Hauptverhandlung, besteht die Besorgnis der Befangenheit.

Sofern Richter Betroffene eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens zwingen, in der Hauptverhandlung zu erscheinen, obwohl diese mitgeteil...
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Eingestellt am 09.01.2012 von Rechtsanwalt Felix Schmidt/Fachanwalt für Strafrecht

Mietwagenkosten nach Verkehrsunfall – Teilzahlung bestätigt Anspruch dem Grunde nach

Nach einem Verkehrsunfall ist in der Regel die Erstattung der Mietwagenkosten in zweierlei Ansatzpunkten regelmäßiger Streitpunkt zwischen dem Geschädigten und dem eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherer. So wendet ein Haftpflichtversicherer regelmäßig ein, dass etwa der zeitliche Umfang der...
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Eingestellt am 09.01.2012 von Rechtsanwalt Richard Herber

Ein angegebener Unfallschaden bei einem „sehr gepflegtem“ Fahrzeug, lässt eine fachgerechte Reparatur erwarten

Preist ein Gebrauchtwagenhändler einen Wagen mit den Eigenschaften "sehr gepflegt" und "reparierter Unfallschaden" an, kann und darf der Käufer davon ausgehen, dass der Unfallschaden fachgerecht repariert wurde.

Dies hat das Kammergericht Berlin so entschieden.

Die Richter machten deutlich, dass e...
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Eingestellt am 28.11.2011 von Rechtsanwalt Richard Herber

Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren

Bei einer Verurteilung wegen erhöhter Geschwindigkeit muss der Tatrichter besondere Feststellungen treffen, wenn die Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren zur Nachtzeit erfolgt ist.

Dies verdeutlichte das Oberlandesgericht (OLG) Hamm im Falle eines Pkw-Fahrers, der vom Amtsgericht wegen einer fa...
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Eingestellt am 28.11.2011 von Rechtsanwalt Felix Schmidt/Fachanwalt für Strafrecht

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